Neuigkeiten

Im hessischen Bottendorf gingen am vergangenen Wochenende 3 Tri-Cops an den Start.
Der top organisierte Wettkampf startete mit der Schwimmdisziplin im sogenannten "Schlosssee", der für die Sportler aber eher einem Teich glich.
Um auf die Distanz von 500 Metern zu kommen, mussten 1,5 Runden im "See" absolviert werden.
Aufgrund der Wassertemperatur von 23 Grad herrschte Neoverbot und pünktlich zum Start setzte auch warmer Dauerregen ein, der dem Wettkampf aber nicht schadete.
Nach dem Schwimmen wechselte Frank Legge als erster aufs Rad, gefolgt von Rainer Figur und Dunja Ring.
Die Radstrecke über einen 20 km langen Rundkurs führte die Athleten durch das etwas hügelige Burgwälder Hinterland und Legge wechselte wiederum als erster die Rad- gegen die Laufschuhe.
Es folgte eine Lauf-Wende-Strecke von 1,69 Km Länge, die insgesamt 3x dicht am und durch das Wettkampfgelände bewältigt werden musste.
Auf den letzten Metern musste Frank Legge seine Führung an Rainer Figur abgeben und landete damit in seiner Altersklasse auf dem undankbaren 4. Platz.
Dunja Ring und Rainer Figur belegten jeweils in ihren Altersklassen den 3. Rang.

Trotz wiedriger Wetterverhältnisse war es ein gelungenes Wochenende und wir werden auf jeden Fall Wiederholungstäter.
Am Abend nach dem Triathlon erinnerte sich der Veranstalter an die 5 Camper in der Nachbarschaft und versorgte sie mit italienischen Salaten.

Dauerregen beim Waldecker Edersee Triathlon am 25.06.2016
Mit dem ersten Startschuss um 11.05 Uhr ging Dunja Ring auf die 750 m lange Schwimmstrecke. Ihr folgte 5 Minuten später Rainer Figur. Im wohltemperierten Edersee herrrschte Neoverbot. Nach dem Schwimmausstieg ging es über eine Fußgängerbrücke zu den abgestellten Fahrrädern auf den Parkplätzen oberhalb des Strandbades (1. Wechselzone).
Die 18 km lange Radstrecke führte über Nieder-Werbe, Sachsenhausen, Reiherbach und Dringe zurück nach Waldeck in die 2. Wechselzone, die sich auf dem Sportplatz befand. Von dort aus ging es auf die 5 km lange Wendepunkt-Laufstrecke.
Trotz des strömenden Regens waren die Eindrücke der top organisierten Veranstaltung sehr positiv.
Dunja Ring     01:28:46     D 09 AK 2
Rainer Figur    01:26:23    H 45 AK 5

Transylvania Ultra 2016

 

Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für die Geschichte des Grafen Dracula.

Somit war klar, dass ich einmal am Transylvania Ultralauf teilnehmen muss. Der Start ist direkt am Schloss des Grafen und führt über wilde und wunderschöne Trails durch die Südkarpaten in Rumänien.

Gebucht habe ich diesen Lauf über Sommerkind Reisen.  Unsere Gruppe bestand aus insgesamt 23 Läufern, die von Till und Carmel bestens versorgt und umsorgt wurden. Holger von Trampelpfadlauf war der Tourenguide und kannte sich hier hervorragend aus.

Am ersten Tag stand erst mal die Besichtigung einer Bärenaufzuchtstation und die Stadt Braslow auf dem Programm. Danach fand die Startnummernausgabe und das Racebriefing sowie die Vârful Omu obligatorische Pastaparty statt.

Am nächsten Morgen erfolgte um 6:00 Uhr in der Früh der Start. Ca 500 Läufer machten sich auf den Weg in die Berge. Es ging gleich steil bergauf. Bran liegt auf 750M Höhe und der erste Anstieg über einen Gipfel  führte auf ca. 2000 Meter Höhe. Hier lag noch Schnee und es machte einen Heidenspaß, das Schneefeld im Downhill hinunter zu pflügen. Während unsere Mitläüferinnen elfengleich über den Schnee hüpften, sank ich tief ein und musste mir eine regelrechte Schneise bahnen.

Dann kam der Aufstieg zum Vârful Omu. Er liegt auf 2500 Meter Höhe und wir erreichten ihn über eine tief verschneite Klamm, in der wir uns über ein Sicherungsseil hochziehen mussten. Immer wieder rutschte ich in den Trailschuhen ab und erreichte dann endlich das Hochplatteau.  Die Aussicht entschädigte für alles! Wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter und konnten die atemberaubende Gegend beim weiteren Laufen genießen. Ein zweiter langer Aufstieg zum  Bucegi Pass kostete nochmal eine Menge Körner. An den Verpflegungsstationen gab es Kekse und Käse. Manchmal aber kein Wasser. Das bekam man direkt aus den Bächen und schmeckte herrlich! So konnte man seine Flaschen immer wieder nachfüllen.

Nach einiger Zeit konnte ich mich einer lustigen und quirligen Vierergruppe ( Katrin, Sabine, Holger und Stephan) anschließen. Statt die vom Veranstalter ausgegeben Bärenpfeifen in den Wäldern zu benutzen, sangen sie und erzählten sich lustige Laufgeschichten. Wir hatten eine Menge Spaß und erreichten sehr kurzweilig das Ziel am Schloss in Bran. Was für ein Lauf! Die knapp 12 Stunden, die ich unterwegs war  vergingen wie im Flug und ich wäre am liebsten gleich wieder losgelaufen, wenn da nicht die doch sehr müden Beine gewesen wären. 50km mit 3200 Höhenmetern hinterlassen halt doch ihre Spuren.

Am nächsten Tag trafen wir uns alle zur Siegerehrung und waren sicher: das war eine Super Veranstaltung!

 Eine Burgbesichtigung rundete den Tag ab, dann hieß es schon Abschied nehmen von Bran, Rumänien und einer klasse Gruppe. Es waren sehr schöne Tage mit einer hervorragenden Rundum Betreuung von Sommerkind Reisen und Trampelpfadlauf!

Von den Warsteiner Tri-Cops nahmen Michael Henke und Klaus Rodehüser am Zugspitz Ultratrail teil. Der Lauf stellte mit 2500 Startern aus 50 Nationen wieder einen neuen Teilnehmerrekord auf und gilt als die größte Traillauf-Veranstaltung Deutschlands.

 

Michael und Klaus starteten auf der Supertrail Distanz und legten somit 63km mit 2950 Höhenmetern rund um die Zugspitze zurück.

Der Start in Leutasch Morgens um 9:00 Uhr erfolgte bei bestem Wetter und die beiden konnten schon beim ersten Anstieg zum Scharnitzjoch auf 2000 Höhenmeter das tolle Panorama genießen. Allerdings waren die Trails vom Regen der letzten Tage noch aufgeweicht und stellenweise glatt und rutschig. Über Mittenwald und Schloß Elmau führte die Strecke um das Wettersteingebirge zum weiteren Highlight dem Aufstieg zur Alpspitze. Hier an der Bergstation der Seilbahn wurde wieder die 2000er Marke geknackt. Anschließend führte ein ca 5km langer Downhill zum Ziel nach Grainau. Michael erreichte es nach 11:48 min, während Klaus sich mehr Zeit auf der Strecke ließ und viele Fotos machte. So kam er erst mit Einbruch der Dunkelheit nach 13:03min ins Ziel und wurde auf den letzten Kilometern noch von einem Regenschauer überrascht. Die Trails waren schnell vom Wasser überspült und der Abstieg geriet zu einer wahren Schlitterpartie.

Glücklich und zufrieden, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen aber auch nass, kalt und müde ging für die beiden ein langer Tag und schöner Lauf zu Ende.

 

 

Der alljährliche Triathlon in Oelde ist immer die erste Triathlonveranstaltung des Jahres an der auch eine größere Anzahl Tri-Cops startet.
Der Triathlon ist unter anderem auch bei den Mitgereisten aufgrund der Freizeitmöglichkeiten des Vier-Jahreszeiten-Park beliebt.
In diesem Jahr mussten leider einige gemeldete Starter kurzfristig absagen.
Es blieben Angelika Meuth, Ralf Biernatzki, Michael Henke, Sven Hoppe, Thomas Höttecke, Lothar Kleber, Ludwig Meuth und Jörg Herting, der kurzfristig den Startplatz von Wilfried Menzel übernommen hatte.
Gestartet wurde der WK im Freibad des Parks in mehreren Wellenstarts. Dort waren 500 m zu absolvieren.
Biernatzki absolvierte das Schwimmen als schnellster Schwimmer der Tri-Cops, knapp gefolgt von Höttecke, Herting, Hoppe und Henke.
Auf der relativ flachen Radrunde durch die Oelder Feldflur, die zwei Mal zu umrunden war, herrschte auf den ersten Kilometern Richtung Stromberg beständiger Gegenwind. Vom Wendepunkt bei Stromberg hinunter nach Oelde konnte dann jedoch bei Tempo über 60 km/h  wieder Zeit gutgemacht werden. Nach dem Radfahren hatte Biernatzki den Abstand gegenüber seinen Vereinsmitgliedern weiter ausgebaut.
Abschließend waren laufend drei Runden im Vier-Jahreszeiten-Park absolvieren. Besonders weh tat hier auf jeder Runde der kleiner Anstieg im Wäldchen des Parks. Trotz aller Strapazen entdeckte Angelika Meuth noch die botanischen Eigenarten des Parks in Form des Taschentuchbaums
Ergebnisse:
Platz 70 AK-Platz 11 Angelika Meuth
Platz 21, AK-Platz 2 Ralf Biernatzki
Platz 52, AK-Platz 9 Jörg Herting
Platz 60, AK-Platz 13 Thomas Höttecke
Platz 67, AK-Platz 8 Michael Henke
Platz 115, AK-Platz 18 Sven Hoppe
Platz 159, AK-Platz 31 Ludwig Meuth
Platz 179, AK-Platz 36 Lothar Kleber

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