Neuigkeiten

Ein paar Zeilen von Ralf zum Tri in Güterloh.
 
Es war ein gelungener Saisonauftakt bei optimalen äußeren Bedingungen. Der Wettkampf galt lediglich als erster Test und wurde direkt aus dem Training angegangen.
 
Ich habe zum ersten Mal an einer Kurzdistanz teilgenommen, insofern war ich beim Schwimmen noch ein wenig zurückhaltend und habe mich von zwei Athleten im Wasserschatten ziehen lassen. Mit 16:50 war die Schwimmzeit für die 1000m aber sehr zufriedenstellend, zudem hatte ich viel Kraft gespart. Nach einem guten Wechsel dann auf die schnelle, flache Radstrecke. Hier spürte ich schnell, dass die Muskulatur doch etwas müde war und der Radsplit verlief eher zäh und anstrengend, die Zeit war mit 59:26 aber gut. Beim Laufen musste ich dann doch etwas rausnehmen und habe noch viele Plätze verloren. Die Beine waren jetzt doch recht müde und so ging es dann mit einer sehr mäßigen Laufzeit ins Ziel. Die Zielzeit von 2:03:13 war insgesamt aber gut und es reichte zum 3. Platz in der AK45. Somit war es für mich der erhoffte, gelungene Saisonauftakt 2018.
 

Gelungener Auftakt in die Triathlon Saison 2018

Warsteins Triathleten feierten einen guten Einstand zu Beginn der Wettkampf Saison.

Frank Legge und Stephan Wohlmeiner starteten beim 14. Sparkassen Triathlon in Versmold.

Für beide Akteure war es nach langer Verletzungspause ein Wiedereinstieg in die Szene, so dass die Sprintdistanz (0,5 – 22 – 5) als geeignet schien zum wieder reinkommen. Bestes Sommerwetter erleichterte den Auftakt für alle Teilnehmer. Das Schwimmen fand im Versmolder Hallenbad bei 28 Grad Wassertemperatur statt und lief, bei nur 6 Schwimmern pro Bahn in ordentlichen Verhältnissen ab. Frank Legge absolvierte den Auftakt etwas schneller als sein Kollege und erreichte somit zuerst die Wechselzone auf dem angrenzenden Sportplatz.

Wohlmeiner erledigte allerdings den Wechsel aufs Rad ein wenig flotter und nahm die Radstrecke von 3 Runden a 7,5 Km in Angriff. Ein flacher, etwas verwinkelter Kurs lud zum Tempo machen ein. Beide Tri – Cops boten eine gute Vorstellung auf dem Bike und konnten Plätze aufholen.

Zum Schluss folgten 2 Runden Laufen a 2,5 Km durch einen schattigen Park, mit dem Zieleinlauf wiederum im Stadion von Versmold.

Wohlmeiner beendete das Rennen nach 1:12:08 std auf Rang 16 ges /2 AK, Legge finishte in 1:19:41 std als 40 ges / 5 Ak . Zufrieden mit ihren Leistungen und mit einer Salami als Finisherpräsent im Gepäck, fand der Triathlonstart seinen Ausklang.

 

 

 

 

Das perfekte Sommerziel mit dem MTB - Hochgefühle und gewaltige Dimensionen beim Alpencross der TriCops Warstein

 

Den Traum einer Woche Alpenüberquerung mit dem Mountainbike erfüllten sich die Tri-Cops aus Warstein Norbert Enste, Holger Köhler, Wilfried Menzel, Jörg Herting, Thorsten Brecht, Rainer Figur und Dunja Ring.

Gestartet wurde in der zweiten Septemberwoche in Oberstdorf/Fischen. Ziel war der Gardasee in Südtirol. Das Team um Rainer Figur, Dunja Ring und Thorsten Brecht arbeitete eine wunderschöne, aber auch harte Strecke aus. Mit den Mountainbikes sollte die Strecke über die Alpen führen. Leider waren die Wetteraussichten nicht berauschend und so kam es auch, dass es schon in Oberstdorf/Fischen beim Tourenstart einen Starkregen gab. Das miese Wetter und entsprechend niedrige Temperaturen begleiteten die Gruppe auf dem Großteil der Strecke in den Alpen.

Der Streckenverlauf führte am ersten Tag von Oberstdorf/Fischen über die alte Oberjoch-Passtraße ins Lechtal bis nach Weissenbach. Tag zwei war geprägt vom Hahntennjoch auf 1894 Metern. Rast war dann in Imst. Von dort aus führte die Strecke hinauf über die alte Pilgerstrecke „Via Claudia“ nach Nauders. Der vierte Tag stellte sich im Verhältnis zu den Vortagen als Ruhetag heraus. Bei schönem Wetter fuhr die Gruppe durch den Vinschgau bis Meran. Diese Strecke führte zum großen Teil bergab durch die wunderschönen Apfelplantagen. Manch eine Frucht fand den Weg zu den MTBlern. In Meran musste leider Oldman Wilfried Menzel nach zwei Stürzen aussteigen und fuhr den Rest der Strecke im Begleitfahrzeug mit.

 Der Folgetag war geprägt vom Gampenpass und anschließend über den Deutschnonsberg (gesamt 1600 Höhenmeter) bis in die Obstgärten von Tassullo.  Der letzte Tag stellte sich als der abenteuerlichste Abschnitt heraus. Lange knackige Anstiege und heftige Gefällstrecken über 110 Kilometer prägten diesen Abschnitt bis nach Riva am Gardasee.  Erst mit Einbruch der Dunkelheit kam die Gruppe erschöpft aber glücklich an. Auf diesem Abschnitt mußte auch Norbert Enste aussteigen. Gott sei Dank begleitete der Altpräsident der TriCops Erhard Nölleke die Gruppe mit einem Bulli und leistete dabei beste Versorgungsarbeit. Angeführt wurde die Gruppe durch Rainer Figur und Jörg Herting. Diese Kombination aus dem Einsatz eines  Navi und der Erfahrung des Scouts Rainer führte auch zum Erfolg der Fahrt, da die Streckenführung alles andere als gut ausgeschildert und einfach war.

(Gesamtstrecke 422 Kilometer mit 6500 Höhenmeter bergauf, 7250 Höhenmeter bergab)

Für die TriCops war dieses Abenteuer auf dem Mountainbike einmalig und unvergessen.

Fazit: Eine gelungene Woche mit durchwachsenem Wetter, reichlich Höhenmetern und einer Betreuung mit Herz!

Der Härtetest im Herbst - 135 Km mit dem MTB entlang der holländischen Nordeseeküste von Hoek van Holland nach Den Helder.

Stephan Wohlmeiner von den Warsteiner Tri - Cops bestand nun diese Herausforderung beim Klassiker " MTB Beach Marathon " im Nachbarland, bei dessen mittlerweile schon 25. Ausgabe.

Über 1.200 Teilnehmer standen am frühen Morgen um 8.00 Uhr in Hoek van Holland am Strand bereit diese Extremdistanz zu bewältigen. Die äußeren Bedingungen waren für Anfang November sehr gut. Leicht bewölkter Himmel, 8 Grad Temperatur und ein mittlerer Wind von Stärke 5 aus Westen sorgten für heitere Stimmung unter allen Beteilligten vor dem Start.

Dieser erfolgte in meheren Blöcken, u.a. die Profis, Lizenzfahrer, die Frauenklasse und die große Gruppe der Hobbyklasse zum Schluss, in welcher sich auch St. Wohlmeiner befand.

Nach kurzer Schiebepassage durch tiefen Sand, hieß es "Aufsatteln und ab in Richtung Norden ".

Die erste Stunde des Rennens gestaltete sich für Wohlmeiner bestens. Trotz nicht optimaler Bereifung für ein Strand Race , rollte der PSGer mit knapp 30 KM/H über den harten Sand. Linksseitig die wilde Nordsee, rechter Hand die Dünen, hinter denen gerade die Sonne aufging und die gesamte Szenerie in ein wunderbares Licht tauchte. "Bikerherz, was willst du mehr?" ging es durch Wohlmeiners Kopf.

Nach ca. 90 Minuten wurde die Meute zum ersten mal vom Strand abgeleitet. Grund waren die Hafenanlagen von Den Haag, welche eine Umleitung von etwa 10 Minuten durch die Stadt erforderten . Anschließend ging es wieder hinab zum Strand.

Wohlmeiners Vorgabe lautete innerhalb des Zeitlimits das Ziel in Den Helder zu erreichen. So ließ der Suttroper viele andere Biker davonziehen, da diese allesamt bestens bereifte und extra umgebaute Räder fuhren.

Weiter ging es am Strand entlang, u.a. an Zandvoort vorbei, wo sich noch viele Leute einen sonigen Vormittag gönnten.

Nach ca. 2,5 std. war es dann mit der Herrlichkeit erstmal vorbei - der Wind drehte um ein paar Grad auf Nordwest und frischte auf. Dazu setzte noch peitschender Regen ein. Der sorgte für weicheren Sand und Wohlmeiners Tempo sank herunter auf 12 km/h - dazu kaum noch andere Biker in Sichtweite. Einzig die Begleitfahrzeuge der Organisation kamen vereinzelt dahergefahren, ebenso die Sanitätsautos.

Die Wetterbedingungen wurden immer heftiger und bald war jede Kurbelumdrehung eine zähe Angelegenheit. Wohlmeiner fieberte der ersten Versorgungsstelle in IJmuiden entgegen, bei Km 64, um sich dort zu stärken und etwas durchzuschnaufen. Böse Überraschung dann aber an der V-Stelle. Diese bestand nur aus 1 Person mit einem kleinen Campingtisch und einigen Flaschen kaltem Wasser - sonst nichts !! Zum Glück hatte ein gegenüberliegendes Cafe geöffnet, in welchem sich bereits viele Teilnehmer aufwärmten oder sogar schon aufgaben. Auch Stephan Wohlmeiner hatte diesen Gedanken, entschied sich dann aber doch zur Weiterfahrt, da der Regen aufgehört hatte.

Der Kurs führte nun wieder hinter bzw durch die Hafenanlagen von Ijmuiden entlang und war dermaßen verwinkelt, daß der Suttroper nur mit Hilfe holländischer Biker überhaupt wieder zum Strand zurückfand.

In Wijk aan Zee schien wieder die Sonne und der harte Sand erlaubte ein flotteres Tempo. Bis auf die zeitweise vorbei kommenden Patrouillen Fahrzeuge war es nun ein absolut einsames Rennen .

Die zweite Vesorgungsstelle in Camperduin lag bei Km 107 und war deutlich besser ausgestattet. Dies gab Wohlmeiner neuen Schwung um noch die letzten 27 KM bis Den Helder in Angriff zu nehmen. Inzwischen war es schon Nachmittag und die aufkommende Flut nahm immer mehr Besitz vom Strand. Die Biker waren gezwungen in den tieferen Sand auszuweichen und kamen nur noch schwerlich voran. Häufiges absteigen und schieben war die Folge. Irgendwann war dann auch diese Tortur zu Ende und es ging über  die Dünen auf einem Radweg in Richtung Ziel , welches sich auf den Fußballanlagen Den Helders befand. Wohlmeiner erreichte quasi mit den letzten Sonnestrahlen den Zielbogen und hatte nach 8:13 std die Herausforderung "MTB Beach Marathon " bestanden.

Diese 25 Auflage war lt.Veranstalter gleichzeitig die letzte, da es immer größere Probleme mit Vorschriften, Richtlinien und Auflagen gibt . Somit ist das Rennen Hoek van Holland - Den Helder nun Geschichte.

Ein grandioses Wettkampf Wochenende erlebten die Warsteiner Tri - Cops

- Thomas Höttecke finishte beim Ostseeman Triathlon in Glücksburg über die Langdistanz( 3,8 - 180 - 42)

- Ralf Biernatzki erreichte beim Rennen in Sassenberg den 2.Platz ges. über die Mitteldistanz( 1,9 - 89 - 20)

- Elmar Bockey finishte erstmals einen Wettkampf über die Kurzdistanz(1,5 - 44 - 10)

 

Die Tri - Cops haben wieder einen frisch dekorierten Ironman in Ihren Reihen - der Rüthener Thomas Höttecke erreichte beim Ostseeman Triathlon in Glücksburg nach einem harten Kampf gegen die äußeren Bedingungen in 11:30:38 Std das Ziel.

Wobei es für Höttecke, als alten Haudegen im Triathlon Zirkus, keine ganz neue Erfahrung war. In früheren Jahren hatte er bereits schon einmal dort gefinisht, aber dazwischen lagen auch lange Verletzungszeiten sowie Aufbaujahre.

Dieses mal spielten Körper und Geist aber bestens mit, und so stand der PSGer nach einer gelungenen Vorbereitungs- und Trainingsphase an einem kühlen, sonnigen Morgen am Strand von Glücksburg mit merheren hundert Teilnehmern. Bis kurz vor dem Start hatte es noch geregnet, was ganz schön auf die Stimmung drückte - dann kam doch noch die Sonne und damit aber auch der Wind.

Knapp 18 Grad Wassertemperatur hatte die Ostsee zu bieten, dazu nun reichlich Wellengang, sowie unzähligen Quallen. Das alles empfand Höttecke schon als ersten Härtetest und lag mit seiner Schwimmzeit von 1:12 std  hinter seinem persönlichen Zeitplan.

Die Radstrecke bestand aus einem 30 Km Kurs, welcher 6 x abzufahren war - dabei kamen immerhin ca 1200 Höhenmeter zusammen. Der stramme Wind war nun ein ständiger Begeleiter und zehrte so richtig an den Kräften. Als dann ab der zweiten Hälfte noch Regen dazukam, hatte Thomas Höttecke Mühe, trotz der körperlichen Anstrengung auf dem Rad, warm zu bleiben. Nach 5:46 Std. auf dem Bike folgte der zweite Wechsel unter der aufmunternden Anfeuerung seiner Familie.

5 Runden mit je 8,4 Km standen jetzt an. Leicht profiliertes Terrain und immer wieder am stimmungsvollen Zielbereich vorbei.

Sonne und Regen wechselten ständig und Höttecke verbrauchte enorm viel Energie nur um die Körperwärme zu halten. Nach 4:24std Laufzeit hatte die Plackerei ein Ende und der Rüthener genoss den Zieleinlauf unter dem Jubel seiner Familie.

 

 

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